Seite 36 von 50 ErsteErste ... 26343536373846 ... LetzteLetzte
Ergebnis 351 bis 360 von 496

Thema: Rund um die Bundesliga

  1. #351

    Standard

    Industrie und Wirtschaft stöhnen unter der Last der Folge des Coronavirus. Allzu viele Unternehmen befürchten inzwischen, dass sie die kommenden Wochen finanziell nicht durchhalten können und letztlich das Handtuch werfen müssen. Selbst mit staatlicher Hilfe sind die meisten Unternehmen kaum vom Bankrott zu retten.

    Dagegen drängen die Sportverbände darauf, ausstehende Spiele, was immer auch geschehen mag, auszutragen, weil ihnen sonst die zugesagten Werbemillionen entgehen könnten.

    Das Einstellen wirtschaftlicher Tätigkeiten ist gleichsam auf den Sport zu übertragen. Was ist wohl wichtiger, eine gesunde Wirtschaft oder gekürte Welt- bzw. Fußballmeister?

    Hier sollten die Regierungen hart bleiben. So lange die Bevölkerung sich zurücknehmen muss, so lang dürfen auch keine sportlichen Veranstaltungen, etwa Geisterspiele, stattfinden.

    Und ist die Zeit gekommen stände den Sportverbänden mehr Bescheidenheit an, soll heißen, dass sie nicht wieder mit den gewohnten Milliardenverträgen den Spielbetrieb aufnehmen und finanzieren.

  2. #352

    Standard

    Geht mal von einem Shutdown von Minimum einem Jahr, eher 2-3 Jahren aus. Gern mal nach Risikoanalyse der Regierung und med. Institute im Bezug auf Corona googeln.

  3. #353
    Trainer der 1. Mannschaft Avatar von Lattenknalla2
    Registriert seit
    Jul 2013
    Beiträge
    7,003
    Blog-Einträge
    1

    Standard

    Geht die Wirtschaft deutlich in die Knie, wird sich das auf den Fussi auswirken. Die Zeit der endlos wachsenden Zuwächse ist vorbei. Am Ende könnte sogar das GEZ-TV davon profitieren, weil die privaten Sender wegbrechen und man den Fussi wieder bezahlen kann, weil man selbst steuerartig abgabenfinanziert ist.
    "Die TuS wird oft im Wasser stehn, aber niemals untergehn!"
    (Inschrift am Vereinshaus Neuendorf)

  4. #354

    Standard

    Der Virologe Drosten:
    „Ich glaube überhaupt nicht daran, dass wir in irgendeiner absehbaren Zeit wieder Fußballstadien voll machen. Das ist überflüssig.“

    https://m.faz.net/aktuell/sport/fuss...-16691071.html
    „Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.“
    Thomas Morus

  5. #355
    Team TKF Avatar von Ralph
    Registriert seit
    Jul 2013
    Ort
    Bendorf/Rhein, Germany
    Beiträge
    10,955
    Blog-Einträge
    1

    Standard

    Man könnte aber auch sagen, dass wir irgendwann, in einer noch nicht absehbaren Zeit, wieder Fußballstadien voll machen werden und schon hört es sich optimistischer an; es kommt halt darauf an wie man an die Sache heran geht. Irgendwie muss man ja auch versuchen positiv zu bleiben !

    Hätte, wenn und aber, alles nur blödes Gelaber! (Hermann Gerland),
    Wenn wir nicht 0:1 zurückliegen würden, könnten wir 1:0 führen ! (Kuno Klötzer)

  6. #356

    Standard

    Zitat Zitat von Ralph Beitrag anzeigen
    Man könnte aber auch sagen, dass wir irgendwann, in einer noch nicht absehbaren Zeit, wieder Fußballstadien voll machen werden und schon hört es sich optimistischer an; es kommt halt darauf an wie man an die Sache heran geht. Irgendwie muss man ja auch versuchen positiv zu bleiben !
    Man sollte derzeit auch grundsätzlich nicht jedem Virologen an den Lippen hängen. Warum nutzen diese Herren, die sich aktuell gerne in der Öffentlichkeit sehen, immer das Beispiel Fußball?
    Weil Sie damit Aufmerksamkeit für sich selbst generieren.

    Da muss auch mal die eigene Vernunft siegen und nicht die Hysterie wegen möglicher Szenarien. Denn eine Sache haben wir, du Ralph, die User hier, die Virologen und auch ich gemeinsam. Es weiß keiner wie es Anfang Mai aussehen wird.

    Und Fakt ist auch. Was die Virologen mal bedenken sollten. Sie nehmen den Fußball als Beispiel für die eigene Aufmerksamkeit, aber wenn alles ein Jahr komplett auf Eis gelegt wird, alles bis in das nächste Frühjahr ruhen muss, dann verabschieden die Virologen mit solchen Aussagen, mit den Prognosen, nicht nur den Fußball, sondern fast alle Bereiche der Wirtschaft.
    44

  7. #357
    Administrator Avatar von Hannes
    Registriert seit
    Jul 2013
    Ort
    Koblenz
    Beiträge
    7,456
    Blog-Einträge
    15

    Standard

    Lukas,

    glaubst du wirklich an einen Spieltag vor Mai/Juni ?
    Freibiergesicht

  8. #358
    Trainer der 1. Mannschaft Avatar von Lattenknalla2
    Registriert seit
    Jul 2013
    Beiträge
    7,003
    Blog-Einträge
    1

    Standard

    Bezieht sich nicht nur auf die Bundesliga und den Fussi, aber auch die werden sich dem allgemeinen Trend nicht entziehen können:

    Klar ist doch: nicht das Virus demoliert unsere bisherigen sozialen, wirtschaftlichen, kommunikativen Strukturen und Verhältnisse, es sind die Maßnahmen, die antiepidemisch wirken. Da gibt es Grenzen der Belastbarkeit, wie überall im Leben, sogar im globalistischen.

    Und diese Grenzen müssen sich an dem messen, was man "vernünftige Güterabwägung" nennt; also stellt sich mehr oder weniger zeitnah die Frage nach dem Zweck und den Mitteln. Wie sinnvoll sind "Mittel", wenn sie dazu führen, daß ein Zweck zwar erreicht wird, darüber aber nichtbeabsichtigte Folgewirkungen eintreten, die sich ihrerseits nicht weniger zerstörerisch auswirken.

    Konkret: kann bzw. darf man eine Volkswirtschaft ruinieren und damit das gesamte bisherige sozial-finanzielle Vorsorgesystem gegen Risiken des Lebens zerbrechen, um einige tausend bedauerlicherweise "letal" verlaufende Krankheitsfälle weniger zu erreichen?

    Absolutheiten kann es im politisch-gesellschaftlichen Bereich nicht geben, da ist immer alles "relativ", also aufeinander bezogen. Die Gesellschaft ist keine Religionsgemeinschaft, wo es um "Absolutes" gehen kann. Es wird in absehbarer Zeit von "der Politik" und nicht von "den Virologen" zu entscheiden sein, wie hoch der Preis sein soll oder darf, den "man" zu zahlen bereit ist.

    Üble Situation, die sich "die Politik" gewiß gerne erspart hätte. Aber wir erleben soeben etwas ganz Neues für bundesdeutsche Verhältnisse: die Rückkehr des Ernstfalls.
    "Die TuS wird oft im Wasser stehn, aber niemals untergehn!"
    (Inschrift am Vereinshaus Neuendorf)

  9. #359

    Standard

    Der Spielbetrieb in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga soll vorerst bis zum 30. April ausgesetzt bleiben. Diese Empfehlung hat das Präsidium der Deutschen Fußball Liga den 36 Profivereinen zur Beschlussfassung auf der Mitgliederversammlung in der kommenden Woche gegeben.


  10. #360

    Standard

    Zitat Zitat von Lattenknalla2 Beitrag anzeigen
    Bezieht sich nicht nur auf die Bundesliga und den Fussi, aber auch die werden sich dem allgemeinen Trend nicht entziehen können:

    Klar ist doch: nicht das Virus demoliert unsere bisherigen sozialen, wirtschaftlichen, kommunikativen Strukturen und Verhältnisse, es sind die Maßnahmen, die antiepidemisch wirken. Da gibt es Grenzen der Belastbarkeit, wie überall im Leben, sogar im globalistischen.

    Und diese Grenzen müssen sich an dem messen, was man "vernünftige Güterabwägung" nennt; also stellt sich mehr oder weniger zeitnah die Frage nach dem Zweck und den Mitteln. Wie sinnvoll sind "Mittel", wenn sie dazu führen, daß ein Zweck zwar erreicht wird, darüber aber nichtbeabsichtigte Folgewirkungen eintreten, die sich ihrerseits nicht weniger zerstörerisch auswirken.

    Konkret: kann bzw. darf man eine Volkswirtschaft ruinieren und damit das gesamte bisherige sozial-finanzielle Vorsorgesystem gegen Risiken des Lebens zerbrechen, um einige tausend bedauerlicherweise "letal" verlaufende Krankheitsfälle weniger zu erreichen?

    Absolutheiten kann es im politisch-gesellschaftlichen Bereich nicht geben, da ist immer alles "relativ", also aufeinander bezogen. Die Gesellschaft ist keine Religionsgemeinschaft, wo es um "Absolutes" gehen kann. Es wird in absehbarer Zeit von "der Politik" und nicht von "den Virologen" zu entscheiden sein, wie hoch der Preis sein soll oder darf, den "man" zu zahlen bereit ist.

    Üble Situation, die sich "die Politik" gewiß gerne erspart hätte. Aber wir erleben soeben etwas ganz Neues für bundesdeutsche Verhältnisse: die Rückkehr des Ernstfalls.
    Im Jahre 1957 wütete die asiatische Grippe, in einer Radioreportage wurde dieses Thema vor kurzem noch mal aufbereitet.
    Schon krass wie pragmatisch, 12 Jahre nach dem 2. Weltkrieg die Gesellschaft, die Menschen mit dem Thema damals umgingen.
    Es waren natürlich völlig andere Zeiten und nicht vergleichbar mit der Mentalität, den Gepflogenheiten, der Empathie sowie der mittlerweile gewachsenen öffentlichen Moral heutzutage.
    Seinerzeit wurden keine Schulen sondern lediglich Schulklassen geschlossen, sofern mehr als die Hälfte der Schüler erkrankt war.
    Die medizinische Empfehlung lautete zu gurgeln, die Hausapotheke bestand zumeist aus einer Flache Schnaps.
    In Deutschland gab es 30 000 Opfer.
    Geändert von Balleroberer (24.03.20 um 18:08 Uhr)
    Ich wollte den Ball treffen aber der Ball war nicht da.