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Thema: Die aktuelle Situation der TuS Koblenz

  1. #4811
    Globaler-Moderator Avatar von Tom Hardt
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    Zitat Zitat von Tschuklo Beitrag anzeigen
    Bei der TuS (TuS Neuendorf) gab es Anfang der 70er Jahre mal einen Stürmer - Emil Sojka. Ob der mit diesem Unternehmen etwas gemeinsam hat?
    Das war auch bei mir der erste Gedanke.

  2. #4812
    Globaler-Moderator Avatar von Tom Hardt
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    Zitat Zitat von Tschuklo Beitrag anzeigen
    Genau so ist es @ Mr. Holiday.
    Der jetzige Zuschauerschnitt ist der erfolgreichen Zeit der 2. Liga geschuldet und hat mit Tradition nicht das geringste zu tun.
    Wieviele Zuschauer waren den in den 80er und 90er Jahren im Stadion? Die haben alle auf die Haupttribüne gepasst. Wo war da die Tradition?
    Sollte RW irgendwann mal ebenfalls in Liga 2 spielen, werden auch dort locker 10.000 auf's Oberwerth pilgern.
    Tradition schießt nun mal keine Tore wie man in Essen, Wuppertal, Aachen, Herne oder Wattenscheid sieht.
    Du hast recht. Die Zahlen zu dieser Zeit bewegten sich um die 300/400 Zuschauer mit Ausreißern bei Derbys oder Top-Spielen. Aber zu sder Zeit hatten andere vielleicht 100, 150 Zuschauer. Ich war in den Achtzigern viel mit Andernach unterwegs da dort mit Ralf Meine mein damaliger bester Kumpel spielte. Die haben, übertrieben beschrieben, wenn die Zuschauer dreistellig wurde, ein Feuerwerk veranstaltet. Und Andernach hat ja hier im Rheinland auch Tradition.

    Und Wahrscjheinlich hast Du recht mit dem Ansatz - Rot-Weiß in Liga zwei. Aber trotzdem werden die Zuschauerzahlen dort nicht den Status der TuS erreichen. Dann ist. klar gegen Köln, auch wieder ausverkauft. Aber dnn sind es 8.000 Kölner. Aber gegen Kiel sind es dann 5.000 Zuschauer und nur 500 aus Kiel.

    Rot-Weiß wird, ja nach sportlichen Situation, seinen Schnitt erhöhen. Aber wenn Fatih mit seinen Jungs Regionalliga spielt und dort sich im Mittelfeld bewegt kommen viellleicht 400 ans Oberwerth. Wenn die TuS dann aber als Tabellendritter am 5 Spieltag den letzten Wiesbach zu Gast hat, lösen eben trotzdem 800 ein Ticket. Und das ist TuS.

    Rot-Weiß hat Tradition und das in vielen Sportarten. Das ist mit Sicherheit auch Kult und das sollte auch den Sportinterresierten Stolz machen auf diesen Club. Und da hier der Erfolg vorhanden war interessierte man sich auch bei Rot-Weiß nicht für Fußball. Das Oberwerth war bei den Abendsportfesten brechend voll. Weltrekorde vielen. Bei RW war Fußball nicht interessant. Dochj die Stadt hat ja RW ebenfalls im Stich gelassen. Auch für die tolle Veranstaltung wurde für Ausbesserung der Sportstätte nicht viel investiert. Erfolge gab es weiter. Im Faustball. Deutsche Meisterschaften in Serie. Noch immer wurde der Fußball nicht gebraucht. RW existierte auf Kreisebene. Eines will ich den Freunden nicht absprechen. Die haben mit dem gleichen Herzblut gearbeitet wie heute. Aber ohne Unterstützung von oben. In Koblenz gab es im Fußball nur die TuS und eine etwas hinkender Verfolger der Germania hiess. Rot-Weiß aber liebte nicht den Fußball. Zwar hat der Verein 1947 Verbandsliga gespielt, damals 2.Liga, aber eben immer noch eine Klasse unter der TuS. Oberwesel, Lützel, Kottenheim waren Gegner am Oberwerth Nebenplatz. In danach rollte der Ball noch zehn Jahren auf Bezirksebene. Mit den Jahren ruschte RW bis in die C-Klasse. Aktuell ist die Lage anders. Erstmals nach dem Krieg steht Rot-Weiß vor der TuS. Genauer gesagt sogar erstmals seitdem in Deutschland ein gleichflächiges Ligensystem (1933) eingeführt wurde. Das heißt 86 Jahre, das heißt 8 von 1032 Monaten. Mensch Lück da soll ich mir Gedanken um eine Wachablösung machen. Ohne das ich die Arbeit von Christian Noll und Co. herabwürdigen möchte. Aber der Verein muss sich erst einmal etablieren. Zugegeben sie haben, vor allem sportlich, eine Chance. Aber auch frühestens wenn sie in der Regionalliga in der Spitzengruppe spielen. Denn solange wird die TuS in Sachen Zuschauer vom Nachbarn nicht überholt.

  3. #4813
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    Zitat Zitat von Lord of Kerry Beitrag anzeigen
    Die aktuelle Situation unserer TuS ist Klasse:
    Hat man sich nach der Insolvenz doch sportlich
    recht schnell erholt und finanziell denke ich hält
    der Insolvenzverwalter die Hand drüber.
    Das wir zur jetzigen Zeit so eine komfortable
    Tabellensituation besitzen, hätte vor der Saison
    niemand erwartet und von daher bin ich richtig
    zufrieden mit dem Verlauf der Saison und freue
    mich auf die restlichen noch ausstehenden Spiele.
    Man kann Anel und sein Team nur permanent loben
    und positiv hervor heben.
    Das Sahnehäubchen und der verdiente Lohn dieser
    gelungenen Spielzeit wäre der Gewinn des Rheinlandpokals.
    Danke Jungs, für diese tolle Leistung.
    Ihr könnt mit Recht stolz auf Euch sein.
    vollste Zustimmung

  4. #4814

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    Zitat Zitat von Tschuklo Beitrag anzeigen
    Bei der TuS (TuS Neuendorf) gab es Anfang der 70er Jahre mal einen Stürmer - Emil Sojka. Ob der mit diesem Unternehmen etwas gemeinsam hat?
    Das sind dem Emil seine Söhne, ebenfalls mal gute Fußballer gewesen.

  5. #4815

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    Die TuS hat sich vor über hundert Jahren als Fußballverein gegründet. Aus der Idee wurden aus allen Schichten und Regionen des Landes im Laufe der Jahrzehnte Verhaltensweisen und gemeinsame Werte geschaffen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Für viele Fans bedeutete der Verein häufig das wichtigste Freizeitvergnügen, und die Leidenschaft zur Mannschaft wurde in der Familie über Generationen hinweg vererbt. In dieser langen Zeitschiene entstand auch der Mythos von jenen Fans, die ihrem Verein die Treue halten, so wie dies Vater und Großvater in all den Jahren zuvor getan haben und weiterhin Bestand bleiben soll. Das gemeinsame Erleben und Teilen von Freud und Leid, Scheintod und Wiederauferstehung, die über Jahrzehnte gemeinsam erlebte wechselvolle Geschichte macht die Tradition aus. All dies hat die TuS in über hundert Jahren zuhauf durchlaufen.

    Dass heutzutage der Kommerz auch in den Traditions-Vereinen überhandnimmt, schmälert das Gewesene in keiner Weise. Die wirtschaftliche Entwicklung ist nun mal nicht aufzuhalten.

    Was Rot-Weiß angeht, da hat Tom das Wahre gesagt: Es ist ein Traditionsverein der Leichtathletik! Die Abteilung Fußball braucht noch einige Zeit, sich zu etablieren.

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