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Ergebnis 11 bis 12 von 12

Thema: TuS Koblenz - TSG Pfeddersheim

  1. #11

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    'Kobi' ich denke was der 'Ersatzmann' damit meint ist, dass nicht jedes sogenannte sich fallen lassen auch automatisch eine Schwalbe ist, sondern in den meisten Fällen eine 50:50 Entscheidung, bei der am Ende die Wahrnehmung des Schiedsrichters auf dem Feld entscheidend ist. Denn oft suchen die Offensivspieler ja auch sehr bewusst einen Kontakt im Strafraum, um sich dann 'clever' fallen zu lassen. Direkt im Kopf habe ich dabei Szenen von Franck Ribéry am 1. Spieltag der Bundesliga und von Marco Reus am 11. Spieltag der Bundesliga. Da suchen beide in der jeweiligen Situation den Kontakt, lassen sich clever fallen, ohne die Möglichkeit zu haben ein Tor in der Aktion zu erzielen, und es gibt jeweils einen Elfmeter. Andersherum war es vor kurzem beim Spiel in der Champions League von Liverpool in München. Da gab es zwischen Lewandowski und dem Spieler van Dijk auch einen Kontakt im Strafraum, aber eben keinen Elfmeter. Und alle Entscheidungen waren richtig, da man nach einem leichten Kontakt beides entscheiden kann. Und so war es hier in der Lubaki Szene auch. Es gibt einen Kontakt, er lässt sich fallen (womit ausdrücklich nicht gemeint ist das es eine Schwalbe war) und dann liegt es in den Händen des Unparteiischen. Das einem ein Elfmeter lieber gewesen wäre heißt aber halt nicht, dass es eine Fehlentscheidung war.
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  2. #12

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    Vielen Dank, genau so hatte ich es gemeint. Nicht jeder Kontakt am Gegner ist gleich ein Foulspiel. Und die interpretation ob eine Berührung für ein Foul reicht, kann vom betroffenem Spieler zum Schiedsrichter gut und gerne mal abweichen. Der Gedankengang von "ich wurde getroffen" bis "das muss doch ein Foul sein, ich falle" hat in dem Moment bei unserem Spieler wohl leider ein wenig zu lange gebraucht. Ohne jetzt irgendwelche Schlüsse auf Intellilgenz zu ziehen. Wäre er unmittelbar nach Berührung gefallen, wäre ein Pfiff möglicherweise realistischer gewesen.