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China war, Qatar kommt !

Lord of Kerry

Well-known member
Ich werde nur die Spiele unserer Natio schauen.

Einerseits wünsche ich mir natürlich das das Team weit kommt,
andererseits brauche ich nur 3x den Fernseher an zu machen,
wenn wir nach der Gruppenphase nach Hause fahren.

Ich will diese Machenschaften einfach nicht tollerieren
und hoffe das die FIFA eine dermassen abgestürzte Werbewirkung erzielt,
dass viele Sponsoren sich nach der WM zurück ziehen.

Dies täte den möchte gern Göttern der FIFA mal richtig gut.
 

Lord of Kerry

Well-known member
Wer den Absprung an die Fleischtöpfe schafft hat für sich alles richtig gemacht.
Frei nach dem Motto: Jeder denkt nur an sich - ich nicht - ich denke an mich.
 

figlfigl

Member
Mit der der Notwendigkeit Gas aus Katar zu importieren steigt die Akzeptanz. Übermorgen brauchen wir das Gas nicht mehr und dann ist Katar wieder geächtet. Wer soll der Politik da noch halbwegs Vertrauen schenken?
 

Benni

Well-known member
Ich werde nur die Spiele unserer Natio schauen.
Einmal mittags, das ist einfach, nicht zu gucken.
Dann Sonntag abends, zur Not nen Tatort gucken oder halt einfach ins Bett gehen.
Donnerstag Abend ... gibt zwei drei Kreisklassekicks im Raum Köln. Könnte man sich stattdessen genehmigen. Alles ist besser als dieser Quatsch.
 

Lattenknalla2

Well-known member
Den Normal-Katari interessiert womöglich nur eine Sache: wie weit die "eigene" Mannschaft im Turnier kommt. Da tut sich womöglich reichlich Spielraum auf für bedürftige Verbändeleute, sich ein Zubrot zu verdienen. Heutzutage geht alles, man muß bloß das übliche rituelle Geräusch in den Medien aussitzen. :cool:
 

Balleroberer

Well-known member
Zuerst Katar danach Kater...,.:bad:kaffee
 
Zuletzt bearbeitet:

fohlenelf

Team TKF
Teammitglied
Ich kann jedem nur die Doku "Geheimsache Katar" in der ZDF-Mediathek empfehlen!
Habe den Beitrag gerade gesehen, und mir fehlen echt die Worte.
Die Aussagen mancher "Verantwortlicher" in diesem Beitrag sind unfassbar, und es wird immer unverständlicher, daß man diese WM dorthin vergeben hat. Und wenn man die Aussagen von Blätter hört, da fehlen mir die Worte. Ich möchte nicht wissen, wieviel Geld da an die Verantwortlichen der FIFA geflossen sind. Oder im Fall von Platini, ein sehr gut dotierter Job für seinen Sohn, im Fall von Rummenigge 2 unauffällige Uhren.......
Aber jeder hat im richtigen Sinne gehandelt, und die WM verbessert ja nur die Arbeitsbedingungen im Land.
Krass auch die Tatsache mit der Damen Nationalmannschaft, die kurz vor der Vergabe gegründet wurde ( weil sie Pflicht für eine Vergabe ist), und die seit 2014 kein Länderspiel bestritten hat.
Diese Doku sollte sich jeder Fußball Fan anschauen, Mediathek sei Dank.
 

waeller59

Well-known member
Ich würde gerne wissen wollen, wer die 7 Bundesligisten waren, die bei den Kataris geholfen haben, dass es mehr Fernsehgeld gab.
Natürlich ganz ohne Gegenleistung.
An Paderborn und Fürth kann ich nicht glauben;)
 

Lattenknalla2

Well-known member
Der von Millionen betriebene und am TV verfolgte Sport wurde seit den achtziger Jahren massiv durchkommerzialisiert und nun wird er seit einigen Jahren in den Staatsmedienanstalten generell runtermoralisiert; die einschlägigen, meist sportfernen Sprechautomatinnen baden geradezu darin, dem tumben plebs vor der Glotze jeden Spaß an der Freud versalzen zu dürfen; viele davon wären auf einer Kirchenkanzel besser aufgehoben als im ARD -bzw. ZDF-Studio. Vor allem sind es sauertöpfische Gouvernanten, die in dieser moralinschwangeren Miesmacherei zu ihrer Bestimmung gefunden haben:

es ging los mit dem Boykott von Moskau 1980, damals moralisierten noch ausschließlich Schlipsträger wie "Bruder" Johannes Rau, danach kam Doping auf die "Agenda", danach die mangelnde Inklusion, dann die Verbandskorruption, dann die Frauenfrage, gefolgt von der zwanzig Jahre gerichtlich durchgenudelten Vergabepraxis, dann als neues Faß sexueller Mißbrauch, die Genderei, flächendeckend erzwungene Fußballer-Kniefälle für Problematiken, vor denen sich die politische Kaste drückt, Symbole statt Realitäten; heute sind wir angelangt bei der systematischen Ländersortierung in "so superliberal drauf wie wir" oder "ganz ganz pöse Finger", die Selektion der Länder entlang der Ukraineproblematik.

Das empfindet mancher als Übergriffigkeit pur: uns Fans wird unser Sport systematisch kaputtpolitisiert - nicht mehr Brücke und Band zwischen den Völkern und ihrer Jugend, sondern "zivile" Waffe einer immer sektenartiger sich darbietenden Politik, die unser Sport-Feld okkupiert, um sich dort zur Geltung zu bringen, was sie auf ihrem eigenen Handlungsfeld mit für uns alle schwerwiegenden Folgen nicht mehr schafft.

Es wird die WM kein Fernsehvergnügen werden, insbesondere für uns in erster Linie am Sport Interessierte, die mal - im Advent!!! - ein paar Tage sportliche Ferien von der medialen Nötigung zur Dauer-Weltrettung geniessen möchten, zumal wir für diese elitären Moral-"Projekte" mit unserer Arbeit, durch unsere Steuern zu blechen haben. Der Fußballfreund wird seine Fernbedienung wohl kaum mehr aus der Hand legen können, weil die Funktion "Ton und/oder Bild aus" wohl die am meisten bediente sein dürfte in der nun anstehenden WM der Heuchlerinnen und Trübsalbläser.
 
Zuletzt bearbeitet:

Balleroberer

Well-known member
In Zeiten wo Minderheiten,- Mehrheiten das Denken, fühlen und handeln mit verworrenen Werten diktieren wollen ist es verdammt wichtig die Oberhoheit für sein eigenes Tun zu bewahren.
Wer beispielsweise zu Hause noch ein Karl May Buch mit einem Winnetou Poster aus der Bravo auf dem Speicher findet, der darf das auch behalten.

In Zeiten wo eine Altkanzlerin, die nach eigenem Bekunden "schon immer alles wusste aber nix bereut", keine Hemmungen besitzt auf unsere Kosten weiterhin ungehemmt zu verreisen, 9 Mitarbeiter beschäftigt, einen Dienstwagen nutzt und deren Mühen sich lediglich auf Ihren geschönten Platz deutscher Geschichte bezieht.
In diesen Zeiten lasse ich mir nicht mein Recht auf Freude am Sport nehmen.
Das ziehe ich durch und bin entschlossen genug, mich dafür während der WM in Katar mit der Fernbedienung in der Hand an meinem Sessel festzukleben.
 

Balleroberer

Well-known member
Die WM in Katar entblößt lediglich die Geschäftsinteressen und das auf Gewinn bedachte weltweite Milliardengeschäft um den Sport.
Neu ist nur, dass die FIFA, Sportartikelhersteller, Medien und alle die die daran verdienen nun den Vorhang der Verschleierung einfach fallen lassen.
Das, was jeder wusste, wird nun gar nicht erst versucht zu vertuschen.
Das schockt manchen.
Dabei besteht der Grund zur Aufregung doch spätestens seit der Schaffung der Premier League also dem Verkauf der Fußballseele im Mutterland.
Dem "FC Katar in Paris" der nur bestenfalls noch das Etikett PSG St. Germain Paris im Vereinswappen führt.
Der Logik der WM Gegner folgend müssten konsequenterweise die Spiele des nächsten Bayern Gegners in der CL also auch boykottiert werden?
 
Zuletzt bearbeitet:

Jürgen

Well-known member
Einmal mittags, das ist einfach, nicht zu gucken.
Dann Sonntag abends, zur Not nen Tatort gucken oder halt einfach ins Bett gehen.
Donnerstag Abend ... gibt zwei drei Kreisklassekicks im Raum Köln. Könnte man sich stattdessen genehmigen. Alles ist besser als dieser Quatsch.
Klar, das sagt jetzt wieder jeder. Komisch nur, dass viele den Spielplan jetzt schon recht gut kennen und ich bin sicher, dass viele die Spiele gucken werden, die jetzt das Gegenteil behaupten.

Dass die Entscheidung,, die WM nach Katar zu vergeben der Wahnsinn ist, ja, dem stimme ich zu und es dürfte diese WM dort nicht geben.

Aber um Angele Merkel zu zitieren: "Nun ist sie da" und wir werden damit leben. Mit allem gebotenen Abstand, mit kritischem Blick auf Katar, die FIFA, mit allem, was vor der Vergabe gewesen ist, was während des Stadionsbaus gewesen ist ... aber sobal der erste Pfiff ertönt, wird Fußball gespielt und mit einem Boykott im heimischen Wohnzimmer bestraft man zuallererst einmal sich selbst ... draußen bekommt niemand etwas von dem Streik mit.

Muß jeder mit sich ausmachen und niemand sollte sich besser fühlen als andere mit anderer Meinung.

Ganz persönlich: Ich sehe die WM nicht herbei, ich lasse für die Spiele nichts liegen und priorisiere sie nicht, aber wenn ich Zuhause bin und ein Spiel läuft, das interessant sein könnte, dann gucke ich.
 

Balleroberer

Well-known member
Mit Verlaub,-eine wertegeleitete TV Boykott Diskussion ist sinnlos und unwirksam.
Deshalb frei nach Franz Beckenbauer: „Geht's her und schaut's Fußball“
 
Unsere Fußball-Millionäre sollten eigentlich nach Katar fliegen, um Fußball zu spielen.
Stattdessen kümmern sie sich um alles, was nichts mit Fußball zu tun hat.
Im Achtelfinale, gegen Kroatien, wird wohl wieder Schluss sein mit der WM.
 

Benni

Well-known member
Klar, das sagt jetzt wieder jeder. Komisch nur, dass viele den Spielplan jetzt schon recht gut kennen und ich bin sicher, dass viele die Spiele gucken werden, die jetzt das Gegenteil behaupten.
Da du mich zitierst kann ich zwei Dinge sagen:
1. Ich guck es nicht. Hab schon die letzte WM nur so halb verfolgt ..
2. Ich habe die Termine tatsächlich nur rausgesucht, weil ich den Beitrag schreiben wollte.

Ehrlich gesagt weiß ich aus dem Kopf nichtmal, wann es eigentlich los geht .. ;-)
Katar ist da nur das i-Tüpfelchen. Ich finds mittlerweile einfach nur noch langweilig.

Ist am Ende auch egal. Gibt noch genug Fußball zu gucken bis Weihnachten.
 

treverer

Member
Wer noch ein paar hervorragend recherchierte Hintergrundinfos zum Schweizer FIFA-Netzwerk, der Vergabe der WM nach Katar und der Rolle eines dubiosen Frisörs und Jugendfreunds Infantinos braucht, ist hier gut aufgehoben.

Infantinos Friseur
 

Balleroberer

Well-known member
Berechtigte Anlässe, internationale Großveranstaltungen zu kritisieren gibt es in großer Zahl und natürlich zählt Katar dazu.

Ja, selbst unser Sommermärchen 2006 scheint offenbar eine Erzählung von wundersamen Begebenheiten gewesen zu sein, bis die Justiz und Strafverfolger reichlich Wasser in den WM Pokal gossen.
Nun wurde Katar 2022 Medial bereits so kaputt geschrieben dass das Ereignis dem Endverbraucher von dem Verzehr des Produktes dringend abgeraten wird.
Wie widersprüchlich geht es denn bitte noch?
Da kaufen wir mit unseren GEZ Gebühren über unsere öffentlich rechtlichen TV Sender für 214 Millionen €uro die Übertragungsrechte.
Andererseits mehren sich zunehmend die Bedenkenträger in den gleichen Kanälen und lassen keine Gelegenheit aus, diese "ach so schlimme WM" wehleidig zu beklagen.

Das ist In etwa so als wenn jemand über einen Catering Service Spiesen & Getränke bestellt, Gäste einlädt jedoch an die Moral der anwesenden appelliert um Himmels Willen zu bedenken, das der Verzehr der Ware moralisch so gar nicht vereinbar ist.

:denk:kaffee
 

Philipp

Well-known member
Mit der der Notwendigkeit Gas aus Katar zu importieren steigt die Akzeptanz. Übermorgen brauchen wir das Gas nicht mehr und dann ist Katar wieder geächtet. Wer soll der Politik da noch halbwegs Vertrauen schenken?


#17 vom Juni Gleiche Meinung
Entscheidend mehr Gas gibt es nur mit langfristigen Verträgen, um neue Gasfelder zu erschließen. Da D das Gas als Brückentechnologie ansieht, scheut D langfristige Verträge. Der neue Cheflobbyist Titus Rebhann ist Teil einer Lösung, in Katar grünen Wasserstoff zu produzieren und zu importieren. Der Preis ist ein Aktienpaket, damit RWE die größte Firma aus Bereich der erneuerbaren Energien in den USA aufkaufen kann. Damit ist der katarische Staatsfond QIA der größte Aktionär im Dax-Konzern.

Schaut man sich die Beteiligungen des Staatsfonds bei VW und Porsche an, fallen weitere Ex-Politiker aus anderen Parteien als Lobbyisten auf – blos nicht für Klimaschutzaktivitäten.

Katar, die neue Macht in der deutschen Wirtschaft
…........französische Städte wie Paris, Marseille und Bordeaux jetzt einen Public-Viewing-Boykott gegen die Fußball-Weltmeisterspiele in Katar zwischen Ende November und Dezember verhängt haben, liegt nicht etwa daran, dass die Franzosen keine Lust mehr auf Fußballspiele hätten. Grund für die Ablehnung der Live-Übertragungen auf öffentlichen Plätzen: die Lebens- und Arbeitsbedingungen im Land, Tausende Gastarbeiter sollen seit der WM-Vergabe in Katar gestorben sein. Dazu werfen Nachbarländer dem WM-Gastgeberland unter anderem vor, islamistische Terrorgruppen zu unterstützen.................
 
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