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Der DFB

Lattenknalla2

Well-known member
Im Prinzip ist der national wie international angelaufene Propagandawirbel rund um den Damenfußball verständlich, denn in den kaufkräftigen Ländern ist bei den Kerls kaum noch Umsatzsteigerung drin; das Wachstum muß nun die weibliche Hälfte bringen, die ja auch in der TV-Benutzeroberfläche von Jahr zu Jahr mehr vorandrängt. In fünf Jahren wird sich, wie in der Politik, die Frage stellen, ob "dieses Land" überhaupt schon reif ist für männliche Moderatoren.
 

Tschuklo

Member
https://www.rhein-zeitung.de/sport/...ederwahl-im-schweinsgalopp-_arid,1988672.html

Zitat aus dem RZ-Kommentar zum Verbandstag des FVR:

"18 Jahre nach seiner ersten Wahl in Rennerod wurde Desch abermals im Westerwald in seinem Amt bestätigt. Zum letzten Mal, wie der 74-Jährige sagt. Damit haben die Fußballer im Rheinland für weitere drei Jahre jenen Präsidenten, den sie verdienen. Was keinesfalls wertend gemeint ist."

Dem ist nichts zuzufügen.
Selbst schuld!
 

Hannes

Administrator
Teammitglied
Für mich lesenswert und ich stimme da Nobby zu.

Zur Personalie Walter Desch habe ich ihm mal selbst mal meine Meinung gesagt, aber das ist ein anderes Thema.
 

waeller59

Well-known member
Ich war gestern auch die 6,5 Stunden anwesend, es ist erschreckend, dass nur 30,2 % der Stimmen anwesend waren. Das heist nicht das 30% der Vereine da waren weil die Vereine aufgrund Mitgliederzahl verschiedene Stimmanteile haben. Jeder hat den Verband verdient den er sich auf diese Art leistet.
Walter Desch hatte gestern auch die Meinung gesagt bekommen von einem ehemaligen Kreisschiriobmann. Er hat sich im Vorfeld dazu geäußert nach der Wortmeldung dazu nicht mehr.
 

Hannes

Administrator
Teammitglied

Robert

Administrator
Teammitglied
In Leipzig hat sich die "Confederation of Football" kurz CoF gegründet und der DFB und FVSL haben schon reagiert.

:link:


Der Fußballverband der Stadt Leipzig (FVSL), der für die Durchführung des Spiel- und Turnierbetriebs in der Region zuständig, und unter dem Dach des DFB organisiert ist, hat mit einem Rundschrieben auf die neue Situation reagiert.

Darin werden alle Mannschaften, die Mitglied des FVSL sind, darauf hingewiesen, dass eine Teilnahme an alternativen Spielbetrieben genehmigungspflichtig ist. Dies gelte auch für Freundschaftsspiele.

Wer sich die geforderte Genehmigung nicht einholt, der muss laut dem Fußballverband der Stadt Leipzig mit einem Sportgerichtsverfahren rechnen. Dies betrifft derzeit mehr als 18.000 Mitglieder in über 80 Vereinen.
 

Hannes

Administrator
Teammitglied
Spannende Sache, die da läuft und ich bin gespannt, wie es weiter geht. Fraglich ist vor allem die rechtliche Grundlage des DFB, als Alleinvertreter aller Vereine in Deutschland auftreten zu wollen und zu dürfen.
Leider konnte ich zu diesem Passus bisher nichts finden.

Zur Confederation of Football trotzdem noch ein Link, der ein wenig zur CoF erklären dürfte.

(Übrigens hätte ich einen deutschen Namen für die Vereinigung bevorzugt, da es lt. Statuten des CoF eh um nationale Abgelegenheiten gehen soll )

https://cof.one/de/deutschlandfunk-sport-interview-das-vollstaendige-antwortskript/
 

CoF_Präsident

New member
Hallo Hannes,

ich nehme mal an, dass es auch hier üblich ist, direkt beim Du einzusteigen.

Die rechtliche Lage des DFB als Alleinvertreter des Deutschen Fußballs ergibt sich weniger aus einer juristischen Situation heraus, sondern ist im Wesentlichen dem Thema geschuldet, dass es faktisch keinen anderen Fußballverband auf nationaler Ebene gibt.

Darüber hinaus ergibt sich dann in der Kette, dass nur der DFB von der UEFA und von der FIFA anerkannt worden ist. Das Prinzip heißt hier, Ein-Verbands-Prinzip.

Gleichlautend ist auch die Struktur unterhalb des DFB aufgebaut. Der DFB erkennt quasi auf Basis des Ein-Verband-Prinzip nur einen Fußballverband je Kreis, Land und Region an (wobei das insbesonderen durch 21 Landesverbände bei 16 Bundesländern ja schon hinfällig wird).

PS: Ja wir haben bei der Namensfindung lange überlegt. Allerdings mussten für eine neue Organisation folgende Kriterien erfüllt sein:
1. Keine Markennamen und Abkürzungen bereits bestehender Organisationen und Firmen.
2. Eine klar und deutlich erkennbare Unterscheidung zu den bisherigen Kreis-, Landes- sowie Regionalverbänden die sich unterhalb des DFB ansiedeln.
3. Eine Bezeichnung eine Gesamtorganisation beschreibt und nicht nur einen Teil davon (daher auch das Thema Confederation).
4. Die Überlegung Konföderation des Fußballs scheiterte bereits aufgrund der Abkürzungsproblematik aus (KdF).
5. Alternativer Fußballverband Deutschland schied auch aus mehreren Gründen aus.
5.1 Die Abkürzung ist zu politisch und und entspricht auch nicht unserer Wertevorstellung.
5.2 Vor allem unter dem Aspekt, dass bei der Gründung immer der Erfolgsfall zu berücksichtigen ist, muss man sich auch die Frage stellen, ob man bei Alternativer Fußballverband Deutschland nicht ggf. in die Problematik einer späteren Umbenennung läuft, wenn man nicht mehr die Alternative ist.
 

CoF_Präsident

New member
In Leipzig hat sich die "Confederation of Football" kurz CoF gegründet und der DFB und FVSL haben schon reagiert.

:link:

Hier nur eine kleine Anmerkung dazu:

Der DFB hat auf uns noch nicht reagiert, diese Darstellung mag zwar für Interesse sorgen, hat mit der Realität wenig zu tun. Reagiert hat der Kreisverband vor Ort, der Fußballverband Stadt Leipzig. Dieser hat einfach, einem Verstoß gegen die Satzungen und Ordnungen zu trotze, einen Beschluss auf den Weg gebracht, mit dem die Vereine grundsätzlich eine kostenpflichtige Genehmigung (25 Euro) einholen sollen. Ob die Genehmigung dann erteilt wird, ist auch nicht klar geregelt, sondern es liegt in der Gutsherren-Art des Vorstands die Anfrage zur Genehmigung mit belieben abzulehnen.

Für die Vereine würde daher das Risiko steigen, 25 Euro für die Genehmigung zu bezahlen + die Startgebühr für das Turnier und am Ende trotzdem nicht teilnehmen zu dürfen.
 

Hannes

Administrator
Teammitglied
Hallo Hannes,

ich nehme mal an, dass es auch hier üblich ist, direkt beim Du einzusteigen.

Damit kann ich wohl leben und somit kein Thema.

Wie wird der CoF denn auf die Reaktion des DFB selbst reagieren ? Drohungen seitens des DFB sind kein Neuland und die TuS Koblenz ist auch ein gebranntes Kind.
 

CoF_Präsident

New member
Nun zum einen arbeiten wir über die Kartellbehörden an der entsprechenden rechtlichen Einhaltung unserer Wettbewerber. Hier kommen insbesondere die Verstöße gegen das Kartell- und Wettbewerbsrecht zum Tragen. Hier sind wir im Austausch mit den Landeskartellbehörden sowie der EU-Kommission, die ja im Wesentlichen auch schon das ISU Urteil zu verantworten hat.

Ferner geben uns auch die z.B. durch die Deutsche Ringer-Liga erstrittenen Entscheidungen vor den Landgerichten Nürnberg/Fürth und Magdeburg recht. Die Kunst liegt nun eben auch daran, dass man nicht nur weiss das man Recht hat, sondern sich die Durchsetzung dieses Rechts auch einfach mal erstreitet.

Ist das anstrengend und nervenaufreibend, in jedem Fall. Wie erfolgreich das ganze dann doch häufig ausgeht, sieht man am Fall Waldhof Mannheim gegen die DFB.

Zum Anderen und auch das ist keine zu unterschätzende Aufgabe, liegt es natürlich auch an den Vereinen, gemeinsam mit unserer Unterstützung, ihre Interessen durchzusetzen. Der Beschluss des Fußballverbandes Stadt Leipzig wird daher mit unseren Mitteln gerade auch innerhalb des Verbandes angegriffen.
 
Immer die halben Sachen beim Dachverband. Mein Vorschlag wäre, dass 56 Mannschaften in der A-Gruppe antreten, damit sich keine Volksgruppe diskriminiert fühlt.
 

Hannes

Administrator
Teammitglied
https://www.fv-rheinland.de/dfb-bes...Itv3wjikUuwU5RUEqzukbWZmlFY8srkEKh4yh0Yy0Cp_8

Dr. Rainer Koch, als 1. DFB-Vizepräsident Amateure auch zuständig für Recht und Satzungsfragen, sagt: „Die Covid-19-Pandemie hat den Spielbetrieb auf weiterhin unbestimmte Zeit stillgelegt. Das Maßnahmenpaket gibt vor allem den für den Amateurspielbetrieb zuständigen 21 Landes- und fünf Regionalverbänden nun statuarisch die Möglichkeit, so flexibel wie möglich auf diese Ausnahmesituation und neue Entwicklungen zu reagieren.“

Der Grundsatz, dass ein Spieljahr zum 1. Juli eines Jahres beginnt und zum 30. Juni des folgenden Jahres endet, ist für die nächsten 15 Monate aufgehoben.
 

Lord of Kerry

Well-known member
Gewust wie!
Manchmal auch ganz gut wenn das System mal vorgeführt wird.
Ein Orden für den Berater.
Der Mann hat im Gegensatz zu seinem Klienten was drauf.
 
Im Moment wird über den Antrag aus dem Muffefland (zweigleisige 3.Liga) diskutiert und abgestimmt. Ich rechne mal mit Ablehnung von mindestens 80%
 
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