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Deutsche Fussball Nationalmannschaft

Hannes

Administrator
Teammitglied
Nach dem Turnier)
Alle sind am Boden zerstört. Fußball Deutschland, dass doch von dieser Weltmeisterschaft sowieso nichts wissen wollte, liegt gefühlt am Boden

Ist mir so noch gar nicht aufgefallen. Bei uns ist niemand in Tränen ausgebrochen und nicht wenige Mitmenschen haben dieses Abschneiden so oder in ähnlicher Form erwartet. :unsure:

Die Hauptverantwortung trägt doch der DFB, da er über Trainer und Funktionäre entscheidet. Die Trainer sind dann wieder für den Kader verantwortlich und die Funktionäre für das drum herum. Haben die Spieler die falsche Einstellung zum Spiel gehören sie nicht in den Kader.
 

Balleroberer

Well-known member
Müssen wir alle uns nicht eingestehen, dass die Medien das Maß an schlechter Laune diktierten und der DFB so wie viele andere einfältig mitmachten.
Am Ende kam eine verkorkste Reise mit einem grotesken Aufenthalt in der Wüste heraus.
Auch dieses Thema gehört aufgearbeitet.
Da darf man mal gespannt sein ob bei der EM im eigenen Land, politisch fremdelnde Sender und Medien, nationale Fußballfreude überhaupt dulden.
Da sollten sich doch bestimmt gute Gründe finden lassen, weshalb es sich lohnt, z.B. mit Sekundenkleber an der Hand die Zufahrten zu den Stadien zu versperren.
 

Lukas

Well-known member
Müssen wir alle uns nicht eingestehen, dass die Medien das Maß an schlechter Laune nahelegten und der DFB irgendwie einfältig mitmachte.
Am Ende kam eine verkorkste Reise mit einem grotesken Aufenthalt in der Wüste heraus.
Auch dieses Thema gehört aufgearbeitet.
Da darf man mal gespannt sein ob bei der EM im eigenen Land, politisch fremdelnde Sender und Medien, nationale Fußballfreude überhaupt dulden.
Da sollten sich doch bestimmt gute Gründe finden lassen, weshalb es sich lohnt, z.B. mit Sekundenkleber an der Hand die Zufahrten zu den Stadien zu versperren.

Wahre Worte!
Wenn es um moralische Überheblichkeit geht, dann ist Deutschland unangefochten Weltmeister.
Wie du richtig sagst, da sollten sich ohne Probleme Moralapostel, Weltverbesserer und ökologisch-ideologisch angehauchte finden lassen, die die Europameisterschaft 2024 dazu erklären, dass es ein unerwünschtes Großereignis ist.
Vielleicht könnte Rafael Buschmann schon einmal vorab recherchieren, inwieweit die Heim-EM gekauft ist, Luisa Neubauer darf bei Markus Lanz erklären was für eine Katastrophe das Turnier für die CO² Belastung im Land bedeutet und Hajo Seppelt macht eine neue 'Geheimsache Doping' für die ARD, wie so ein Endturnier den Schmerztabletten Konsum von Profifußballern erhöht.
Nicht zu vergessen die ganz wichtige Frage, ob die Stadien in Regenbogen-Farben beleuchtet werden dürfen.
 

Balleroberer

Well-known member
Sehr geschätzter Hans Werner,

völlig richtig,- doch durch ihre Berichterstattung vermitteln die Medien einen Eindruck davon, welche politischen und gesellschaftlichen Themen aktuell von Bedeutung sind. Damit beeinflussen sie, welche Themen die Menschen wichtig finden.

Wir sind selbstverständlich einer Meinung darüber, dass die Dinge am Golf nicht mit unseren Werten vereinbar sind.
Mich ärgert jedoch enorm, dass wir auschliesslich in Katar einen auf dicke Hose machen doch in Russland und China die Großturniere bejubeln.
Wo bleibt da bitte die Konsequenz?
Die Peinlichkeit der Doppelmoral gipfelt durch unsere wirtschaftlichen Verflechtung mit Katar.

Noch eines: "Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt".
Dieses Muster funktioniert leider nicht, siehe Afghanistan.
An dem Versuch diesen Kulturkreis nach unseren Vorstellungen zu formen ist die westliche Welt nach sage und schreibe 20 Jahren auf eine sehr ernüchternde Art gescheitert.
 

fohlenelf

Team TKF
Teammitglied
Also es ist doch jeder selber Schuld, wenn er sich von den Medien seine Meinung diktieren lässt.
Was ich nicht glauben will , das kann mir keiner eintrichtern, es sei denn, man bringt es glaubhaft rüber und bringt dafür unwiderlegbare Beweise.
Leider lässt man sich heute viel zu sehr vom Internet und allem was dazu gehört beeinflussen.
 

Balleroberer

Well-known member
Ein anderes Stimmungsbild gefällig, wie gefällt denn das? Hier eine fiktive Pressemeldung zu einem möglichen WM Bewerber:

Auf zum Fußballmärchen aus 1001 Nacht
Sei zu Gast in Saudi Arabien - dem Land zwischen Tradition und dem Aufbruch in die Moderne.
Die Anerkennung und Bewunderung unserer Kultur teilen wir gerne mit unseren Gästen aus aller Welt.
La La La La La La usw......
 

Philipp

Well-known member
Die Hauptverantwortung trägt doch der DFB, da er über Trainer und Funktionäre entscheidet. Die Trainer sind dann wieder für den Kader verantwortlich und die Funktionäre für das drum herum. Haben die Spieler die falsche Einstellung zum Spiel gehören sie nicht in den Kader.
(y)

Löw entwickelte sich nach der WM 2014 wieder stärker zu einem ideologisch geprägten Trainer, nachdem der Druck auf ihn, pragmatischer dran zu gehen, nachließ. Der Druck vor der .WM bestand z.B. darin, Lahm in die Abwehr zu nehmen. Flick ist eh ideologisch ausgerichtet und hat noch die Weltklasse 4-er Kette aus dieser Zeit im Sinn.. In der BuLi bekommt der "Azubi" Nagelsmann von Kahn seine Ideologie gezogen, Terzic wird mit seiner Interpretation von Kloppo -Powerfußball scheitern und kommt derzeit ins grübeln. Alle genannten Trainer, gehen einer Philosophie/Ideologie nach, die nicht auf die Möglichkeiten und Stärken der Spieler ausgerichtet sind. Teilweise deswegen auch nicht aufgestellt/mitgenommen werden. Werden die Spieler nach Ideologie aufgestellt und nicht nach ihren Stärken, kann das für "Angst" vor der Ballannahme und "ran" gehen, mitursächlich sein. Für Flick wäre dafür ein Beispiel Hummels zu Hause zu lassen. Er wollte keine aktiven Abwehrspieler mit kunstvollen Außenrist-Offensivaktionen, sondern ist immer noch behaftet mit der Weltklasseabwehr "unter" Lahm.
Terzic kommt unter Druck, sich Modeste gewünscht zu haben und läßt ihn von außen mit hohen oder flachen Bällen nicht bedienen.
Für die DFB-Elf wäre ein Pragmatiker als Trainer sinnvoller. Enrique bspw. macht das beim Umbruch mMn sehr gut. In Frankreich kann man ebenso den Erfolg von "Pragmatik" sehen.
Wenn man es sich ganz genau betrachtet, eignet sich Tuchel evt. für diesen Stil, weil er ein sehr guter Analyst ist. Ob das mit dem Verband dann vereinbar wäre, steht auf einem anderen Blatt. Kloppo z.B. halte ich nicht für besonders geeignet. Die Zeit, wie bei Vereinsmannschaften seinen Stil zu integrieren-wo im Verein dann auch noch anders gespielt wird - halte ich für schwierig. Das wahrschinlichste erscheint mir die Änderung von Flick zum Pragmatiker, wie Löw vor der WM 2014.
Bierhofs Rücktritt war unvermeidbar. Sein Managment alleine bei der Bindenthematik ist eine einzige Katastrophe.
Hauptverantwortlich ist mMn jedoch der DFB Präsident. Ohne Abklärung mit der FIFA die Mannschaft in die Situation laufen zu lassen, ist ein Unding. Sich dann in der Situation nicht vor die Mannschaft zu stellen, das zweite Unding. Eine Katastrophe, 1 Tag vor dem wichtigen Spiel die zerissene Mannschft selbst entscheiden zu lassen. Die Thematik ist noch nicht durch, wichtige Sponsoren wie die Telekom mit Magenta TV sind entsetzt. Die kritischen Vorberichte sind ein Teil der Absprachen mit dem DFB. Auch andere Sponsoren haben "Redebedarf" mit dem DFB angemeldet.

Wenn du eine Haltung hast, musst du auch dafür einstehen


Das gibt noch eine Menge Qualm.
 

Jürgen

Well-known member
Der Blick in die Runde zeigt: da spielt 2022 beispielsweise ein Zwerg namens Schweiz nahezu auf Augenhöhe mit Brasilien und dieser unerschöpfliche Fundus hochveranlagter Zauberer hat seine liebe Not und Mühe, gegen die Alpenkicker - mit einem einzigen Törchen - den Dreier zu holen! Sowas wäre vor etlichen Jahren völlig unmöglich gewesen, Helvetia wäre mit fünf, sechs, sieben Stück gut bedient gewesen. Heute aber verstärken die schweizerische Verbandsauswahl Jungs aus Einwandererfamilien, die es schlicht besser drauf haben als die bislang nur altschweizerisch bestückten Auswahlmannschaften. Gleiches gilt für Holland, Belgien, England, Schweden, in wachsendem Maß auch den DFB, insbesondere aber für Frankreich, das eine weltmeisterliche Elf stellt, die einer imponierenden Auswahl seiner früheren Kolonialgebiete gleichkommt.
Das hat man gestern gesehen beim 1:6 der Schweiz gegen ein furios aufspielendes Portugal.
Da haben die "Jungs aus Einwandererfamilien" genauso gespielt wie die einheimischen "Alpenkicker". Es ist halt etwas anderes, wenn du mit dem Messer zwischen den Zähnen gegen deinen Todfeind Serbien spielst als gegen Portugiesen, gegen die man so gar nichts hat. In dem einen Fall bist du bereit, notfalls auf dem Platz zu sterben (um das mal drastisch auszudrücken), gegen Portugal ist es nur eine "ganz normale Begegnung", mit dem Sieg gegen Serbien hast du dich in der Heimat geadelt.

Wenn ich das auf die deutsche Elf beziehe, vielleicht fehlt es genau an dem. Den unbeugsamen Willen, sich für die Elf zu zerreißen. Für das Land. Für die Ehre. Für das Team. Elf Freunde müsst ihr sein. Wenns nicht zu abgedroschen wäre und nicht zu "rechts" rüberkäme, dann wäre das vielleicht wieder einmal ein Ansatz ...
 

Lord of Kerry

Well-known member
Da der DFB nach Stimmungen entscheidet, kann ich mir nicht vorstellen das Deutschland einen neuen Bundestrainer bekommt.
Bei der Personalie Oliver Bierhoff war die Stimmung ganz klar. 18 Jahre sind genug, Medien sowie Öffentlichkeit wollten Ihn nicht mehr. Dementsprechend ist die Entscheidung des DFB ausgefallen, man 'opfert' das schwächste Glied (weil es jeder gutheißt) und hat etwas gemacht.
Bei Hansi Flick ist die öffentliche Meinung noch nicht soweit einen Wechsel zu fordern. Da heißt es er soll noch eine zweite Chance bekommen, er muss die kleinen Fehler die er selbst begangen hat abstellen und dann ist die Mehrheit mit Ihm zufrieden. Daher gehe ich davon aus das Hansi Flick die Nationalmannschaft weiterhin trainieren wird.

Wer wäre auch wirklich verfügbar?
Jürgen Klopp? Er hat durch seinen Berater schon öffentlich abgesagt.
Thomas Tuchel? Er sieht sich noch als Vereinstrainer, möchte die tägliche Arbeit mit den Spielern, da passt der Bundestrainer (noch) nicht.
Ein ausländischer Trainer? Zinedine Zidane übernimmt nach der WM wohl die französische Nationalmannschaft. Deschamps wäre also frei. Nur wird der erstmal eine Pause machen.
Und ansonsten aus Spanien, Italien, England oder sonst woher?
Da fällt niemand ins Auge wo man sagen muss, ja der wäre doch ideal.
Kleiner Spaß.
Wenn man es richtig unbequem wollen würde, mit allem drum und dran, könnte ich Mourinho empfehlen. Besser wird es mit Ihm sportlich zwar nicht unbedingt, aber ein Ja-Sager ist er definitiv nicht.

Thomas Tuchel soll noch ein wenig üben.
So ganz bin ich mit seinem Langzeit auch nicht zufrieden.
Der Kloppo wäre erste Wahl, aber warum sollte er sich das antun.
 

tustheo

Member
Hansi Flick macht als Bundestrainer weiter. Das gab der DFB nach einer Krisensitzung von Flick mit DFB-Präsident Neuendorf und DFL-Aufsichtsratschef Watzke bekannt. Nach dem Abschied von Oliver Bierhoff war gemutmaßt worden, dass auch Hansi Flick hinschmeißen könnte.
 

fohlenelf

Team TKF
Teammitglied
Es bleibt also alles beim alten.
 

Balleroberer

Well-known member
Der Anschein der Untätigkeit wurde durch Bierhoffs Abgang taktisch umgangen wenn nicht sogar clever vertuscht.
Für einen letztendlich konsequenten Schritt fehlt wahrscheinlich die Idee und das Konzept wie etwas neues umgesetzt werden soll.
Also fährt man konfliktfrei weiter auf Sicht,- bis zum nächsten Konflikt.
 

Lattenknalla2

Well-known member
Kurz noch was zur Mentalitätsfrage bei "herkunftsmäßig gemischten" Teams: mit den Einwandererkräften wird querdurch besser Fußball gespielt, sie bringen oftmals was mit ins Spiel, das es bislang so nicht gab: mehr Emotion, mehr TikiTaka. Aber auch mehr Nervosität, z.B. bei Elfern, mehr Emotionalität, was aber "abgeflacht" werden kann, weil heute in nahezu allen Auswahlmannschaften für Landesverbände ausschließlich Profis stehen, Jungs, die als berufliche Vollzeitbeschäftigung das Fußballspielen ausüben. Dadurch entsteht sowas wie eine flächendeckend vorfindliche Mentalität von leben und leben-lassen, so daß die krassesten Auswüchse, wie man sie von früheren "Schlachten" kennt, sehr sehr selten geworden sind. In Südamerika gibt es das noch ab und an, mit sinkender Tendenz, denn Modernisierung bedeutet immer auch Professionalisierung und das heißt konkret: Kopf einschalten, bevor bzw. wenn es allzu emotional wird.
 

HoSs

Member
Also es ist doch jeder selber Schuld, wenn er sich von den Medien seine Meinung diktieren lässt.
Was ich nicht glauben will , das kann mir keiner eintrichtern, es sei denn, man bringt es glaubhaft rüber und bringt dafür unwiderlegbare Beweise.
Leider lässt man sich heute viel zu sehr vom Internet und allem was dazu gehört beeinflussen.
Das die meisten sich von den Medien ihre Meinung diktieren lassen hat man doch die letzten 2,5 Jahre eindrucksvoll erleben dürfen.
 

Balleroberer

Well-known member
Eine denkbare Spielpaarung hätte heute auch Deutschland - Brasilien heißen können, so trifft es nun die Kroaten.
Leider verdirbt die Selecao dem neutralen Beobachter wegen unnötiger hässlicher Schaueinlagen sowie etlichen Arroganz-Attacken viel Sympathie.
Diese Sambatruppe zeichnet neben beeindruckendem Fußball, bedauerlicherweise die Geschmacklosigkeit und Respektlosigkeit gegenüber den Gegnern aus.
Man stelle sich vor, wir hätten 2014 die Brasilianer bei unserem legendären 7:1 derart vorgeführt.

:denk:
 
Zuletzt bearbeitet:

Lukas

Well-known member
Das gehört halt zum brasilianischen Tenperament, zu ihrer Folklore.
Es ist gut wenn eine Nationalmannschaft die Identität des auf Sie stolzen Volkes widerspiegelt. Und dazu gehören in Brasilien eben Samba und Tanz.
Schön zu sehen das es solch einen ausgelassenen Jubel noch gibt, ohne das sich direkt überlegt wird ob das alles politisch korrekt ist.

So gehört halt zum deutschen Beamten erst der Kaffee, bevor mal ein Antrag kurz vor der Mittagspause bearbeitet wird. Zu den links-grünen deutschen Medien gehört die dauerhafte ideologische Moralkeule. Und zum brasilianischen Fußballer der Tanz. Da ist einem der Tanz am sympathischsten.

Samba do Brasil :passt:🇧🇷
 
Zuletzt bearbeitet:

Balleroberer

Well-known member
Thema verfehlt sowie die Begriffe verwechselt !
Jubel und Folklore sind nicht gleichzusetzen mit Arroganz und Respektlosigkeit !
 

Lukas

Well-known member
Thema nicht verstanden.
Jubel und Folklore erklären eben das, was in der prüden deutschen Anti-Spaß-Gesellschaft sofort mit Arroganz und Respektlosigkeit gleichgesetzt wird.
Weil alles was nicht der eigenen deutschen Kultur entspricht sofort negativ gesehen wird. Sei es ein Jubel beim Fußball, andere Lebensstile und vieles mehr.
Schön das die Weltmeisterschaft dem Fußball Fan solche schönen und unbeschwerten Momente bereitet.
Sei es wenn die Brasilianer tanzen, wenn ein ganzes Stadion Messi huldigt, wenn 80.000 Zuschauer Cristiano Ronaldo fordern und Marokko die ganze arabische Welt hinter sich vereinen kann.
Der typische Deutsche kann das verurteilen, darüber schimpfen, noch ein bisschen gegen die eigene Nationalmannschaft nachtreten und darin untergehen, dass doch sowieso alles Mist ist.
:14:
Auf geile Viertelfinalpartien wo jede Nation das erfüllt wofür Sie steht. Also mögen die Brasilianer wieder tanzen und trotzdem auch den Kroaten viel Glück für die Partie, denn mit der Miss Kroatien 2016 ist doch da für den neutralen Beobachter auch immer ein Augebschmaus dabei.
Oh Vorsicht, deutsche Moralkeule.
Das war mindestens sexistisch, wenn nicht sogar schon respektlos.
:14:
 

Balleroberer

Well-known member
Kurz noch was zur Mentalitätsfrage bei "herkunftsmäßig gemischten" Teams: mit den Einwandererkräften wird querdurch besser Fußball gespielt, sie bringen oftmals was mit ins Spiel, das es bislang so nicht gab: mehr Emotion, mehr TikiTaka. Aber auch mehr Nervosität, z.B. bei Elfern, mehr Emotionalität, was aber "abgeflacht" werden kann, weil heute in nahezu allen Auswahlmannschaften für Landesverbände ausschließlich Profis stehen, Jungs, die als berufliche Vollzeitbeschäftigung das Fußballspielen ausüben. Dadurch entsteht sowas wie eine flächendeckend vorfindliche Mentalität von leben und leben-lassen, so daß die krassesten Auswüchse, wie man sie von früheren "Schlachten" kennt, sehr sehr selten geworden sind. In Südamerika gibt es das noch ab und an, mit sinkender Tendenz, denn Modernisierung bedeutet immer auch Professionalisierung und das heißt konkret: Kopf einschalten, bevor bzw. wenn es allzu emotional wird.
Guter Beitrag, - auch das mit dem Kopf einschalten.
(y)
 
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