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TuS Koblenz - TuS Kirchberg

TuS Koblenz - TuS Kirchberg
Erstellt von Robert
Stadion Oberwerth
27.08.2022 - 14:00
Bis: 27.08.2022 - 16:00
(Angepasst an die Zeitzone: Europe/Amsterdam)

Bevorstehende Termine
Alle Zeiten wurden an die Europe/Amsterdam Zeitzone angepasst.

Diese Veranstaltung ist abgelaufen und hat keine bevorstehenden Termine

MarioMZ

Member
Danke, aber gewünscht habe ich mir natürlich mehr.
Aber leider ist zurzeit nicht mehr drin.
Nimms mir nicht übel, schreibe das mal dazu bei der aktuellen Stimmung im Forum, aber die Aussage kann ich nicht nachvollziehen.
Ich habe eine reife Leistung gesehen, mit sehr vielen Chancen.
Unbestritten muss an der Chancenverwertung gefeilt werden, aber der Gegner wird auch nicht jedes Mal einen Keeper in Top-Form dabei haben. Die Spiele musst du nach Hause schaukeln. Jetzt nicht drauf ausruhen sondern den Weg weiter gehen.
 

fohlenelf

Team TKF
Teammitglied
Ohne den Torwart wäre das 4-0 ausgegangen.
Für mich sind die Absteiger Nummer 1, seit Jahren fussballerisch die schlechteste Mannschaft hier gewesen mit 2 Schüssen aufs Tor.
Dem Schiri ist das Spiel früh entglitten. Der 5er von denen musste in der 4. Minute schon gelb sehen.
Was ich mich frage, wenn er nicht verletzt war , warum musste Eldin heute wieder raus, denn er war der beste Mann auf dem Platz.
 

Wulles

Member
Verdienter Sieg! 1-2 Tore mehr hätten es schon sein können bzw. müssen. So muss man bis zum Ende zittern. Egal, Hauptsache 3 Punkte!
 

-wäller-

Active member
Ohne den Torwart wäre das 4-0 ausgegangen.
Für mich sind die Absteiger Nummer 1, seit Jahren fussballerisch die schlechteste Mannschaft hier gewesen mit 2 Schüssen aufs Tor.
Dem Schiri ist das Spiel früh entglitten. Der 5er von denen musste in der 4. Minute schon gelb sehen.
Was ich mich frage, wenn er nicht verletzt war , warum musste Eldin heute wieder raus, denn er war der beste Mann auf dem Platz.

So ist es.
Die nächste Frage ist warum Pistor bis zur 89. auf der Bank sitzt. Genau der Spieler der durchaus vor dem Tor die größte Effizienz hat.

Für heute nicht relevant, nur wenn es noch schief gegangen wäre.
 

Gut Kick

New member
Scheinbar hat man zwei Grundformationen. Stahl hat auch im Podcast gesagt, dass man gegen Eisbachtal und Karbach einen anderen Aufbau gewählt hat.
Da hat man nach meiner Auffassung einen 2-3 Aufbau mit den beiden Wingbacks und Stahl als 3er-Reihe gespielt.

Heute und in den ersten Spielen hat man hingegen mit einem 3-2 Aufbau gespielt. Stahl spielt dann als Innenverteidiger und davor zwei 6er (heute Grgic und Hadzic). Die Wingbacks stehen sehr hoch. Außerdem lässt sich ein Stürmer (Qenaj) fallen.

Variante 2-3-2-3:
TW - IV+IV - WB+6+WB - 8+10- 3 Stürmer

Variante 3-2-3-2:
Tw - 3 IV - 2 6er - WB+10+WB - 2 Stürmer


Die erste Variante funktioniert besser, wenn der Gegner relativ offensiv steht. Dann werden die Wingbacks zurückgezogen, um den Flügel hinten besetzt zu halten und sich damit z.B. aus einem Pressing rauskombinieren zu können. Vorne hat man dann 3 Stürmer, die hinter die hochstehende gegnerische Kette geschickt werden. Das ganze ist dann hinten flügelastig, vorne zentrumslastig und generell relativ vertikal.

Bei der zweiten Variante ist es dann quasi umgekehrt. Wenn man gegen eher defensivere Mannschaften spielt, möchte man nicht zu viele Stürmer im Zentrum haben, da diese sich dann nur gegenseitig auf den Füßen stehen. Daher lässt sich dann einer auf die 10 fallen. Die Wingbacks stehen hoch, um die tiefstehende gegnerische Kette auseinanderzuziehen und damit Räume zu schaffen. Dadurch ist das Spiel dann hinten zentrumslastig, vorne flügelastig und generell horizontaler und kontrollierter.

Wenn das so stimmt, wäre das taktisch schon ziemlich stark und eine enorme Wandlung zur letzte Saison. Bisher scheint man auch immer die richtige Variante gewählt zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre der Busfahrer von Kirchberg so stark gewesen wie die Mannschaft, wären die nie auf dem Oberwerth angekommen. Der Kichberger Torwart hat zwar gut gehalten, aber auch manche Unsicherheit gezeigt.( Zögern beim Rauslaufen, Ball nicht festgehalten. ) Von unserer Tus hintenraus nur quer und zurück, Seitenwechsel mit manchem Stockfehler. Wenn man in der Offensive so gute und schnelle Leute hat, sollte man dies auch nutzen. Sonst ist es so, als ob man 2 m -Männer im Strum nur flach anspielt. Manche Abseitsposition auch auf die zögerliche Spielweise zurückzuführen. Gerade die erfahren Spieler baden sich bei Quer- und Rückpass. Gegen solch einen "Gegner" wäre mehr Risko möglich gewesen. Die Zuschauer merken dies langsam.
Starkes Tor von Esmel.
 

El Dritch Ko

Active member
Hä? Anscheinend habe ich ein anderes Spiel gesehen :D
Als Kirchberg ab der 70.min angefangen hat, auf unser Tor zu schießen - und das nicht ungefährlich - konnte es einem schon angst und bange werden, weil wir den Deckel nicht drauf bekommen haben.
Ein typisches Spiel, wo man sich am Ende gerne noch den Ausgleich einfängt. Haben wir letzte Saison doch oft genug gesehen. Es sind natürlich hochverdiente 3 Punkte, aber wenn's am Ende schief geht, darf man sich auch nicht beschweren.
Ich hätte bei solch einem Spiel auch Pistor deutlich früher gebracht.
Ich finde im übrigen auch, dass Fuß und Wingender zu wenig Einsatzzeit bekommen - gute Jungs. Ist bei der Kaderbreite und den vielen Alpha-Tieren natürlich momentan schwierig.
 

TuS-Pascal

Well-known member
@GutKick, klasse Beitrag, gerne mehr davon.

Zum Spiel:

Ich habe das Spiel auch bei weitem nicht so gut gesehen. Phasenweise hatte ich sogar das Gefühl, zumindest aus der Ferne, dass wir uns von dem Gegner einlullen lassen haben.

Ich habe selten so einen schwachen Gast auf dem Oberwerth gesehen, wie Kirchberg. Das hatte mal so garnix mit Fussball zu tun. Da müssen wir einfach mehr Profit rausschlagen, denn gegen einen anderen Gegner kassierste nämlich sonst noch ein, zwei Dinger in der Schlussphase.

Man muss aber auch sagen, dass Kirchberg mit ihrer gefühlten 9er Kette wenig Möglichkeiten zugelassen hat, unser technisch versiertes Spiel aufzuziehen. Wir waren oft gezwungen neu aufzubauen, auch mal über Bast.

Was ich gut fande war, dass wir nicht die Geduld verloren haben, dass bis zur 70./75. gut runtergespielt haben. Danach bin ich mit dem Tablet im Hotelzimmer rauf und runter getigert, weil schon auch der Ausgleich in der Luft lag. Die Chancen, die wir da auch hatten, haben wir sehr schön herausgespielt, allerdings war der Towart im Weg.

Gerade für Damir hätte ich mich sehr gefreut, wenn er das eine Ding gemacht hätte. Der Junge kommt mir viel zu schlecht weg. Was er an Qualität in die Mannschaft gebracht hat, ist eigentlich indiskutabel. Er macht mit seinen tiefen Pässen das Spiel schnell und kommt auch selbst zu Chancen. Hinten ist er, mit vielleicht ein zwei Ausnahmen, eine echte Bank. Für mich eine absolute Allround-Waffe.

Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit der positiven Entwicklung, gerade defensiv. Ich habe mir eine verlässliche Defensive gewünscht. Die haben wir jetzt. Offensiv sind wir eh sehr gut aufgestellt. Eine abgebrühtere Chancenverwertung und noch mehr Risikobereitschaft wären wünschenswert. Einen Gegner wie der Gestrige, musst du eigentlich, in unsere derzeitigen Form, 3-4:0 aus dem Stadion schießen.

Hochverdienter Sieg, sokann es weitergehen!
 
Zuletzt bearbeitet:

Newcomer

Active member
Wir waren gegen einen ganz schwachen Gegner überlegen und der Sieg war hochverdient. Dennoch stelle ich mir unter Spielkontrolle und Dominanz etwas anderes vor. Wie in den Spielen zuvor, bekommen wir einfach keine Ruhe ins Spiel. Das hängt in erster Linie damit zusammen, dass wir schlampige/unsaubere Pässe spielen und der Ball spätestens nach 2 bis 3 Stationen wieder beim Gegner landet. Das hängt auch damit zusammen, dass sich der angespielte Spieler zuvor nicht ausreichend vom Gegenspieler gelöst hat, beispielsweise durch eine Finte und/oder Sprint. Eine sichere Ballkontrolle kann somit gar nicht erfolgen. Dies bedeutet zwangsläufig Ballverluste. Erneut muss der Ball erobert werden, Körner werden durch mehr Laufarbeit verbrannt und somit fehlt mit zunehmender Spieldauer die Konzentration bei Flanken und beim Torabschluss. Unsere Torabschlüsse sind wirklich unterirdisch.

Losgelöst von den geschilderten Ursachen, sehe ich ein großes Problem bei unserem Spielaufbau. Hier sind wir viel(!) zu langsam. Dieses exzessive Hintenherumspielen und dann noch in Zeitlupentempo, lässt jeden Gegner lächeln. Häufig wird ohne Not quer und zurückgespielt, zum Teil über viel zu viele Stationen. Mit Tikki Takka hat das rein gar nichts zu tun. Unsere Abwehrspieler neigen grundsätzlich dazu, nicht den möglichen offensiven Lösungsweg zu suchen. Bereits dadurch, dass deren Körper oft Richtung eigenes Tor gedreht und nicht offensiv ausgerichtet sind, ist für den Gegner frühzeitig erkennbar, dass keine Gefahr lauert. Das übertreiben insbesondere van der Bracke, Redjeb und Ahmetaj. Oft wird hier gar nicht erkannt, dass der Gegner in diesem Moment unorganisiert und somit anfällig ist. Mit durchdachtem Spielaufbau hat das rein gar nichts zu tun.

Wir spielen diesen lahmen Stiefel nahezu das ganze Spiel runter. Überraschendes Spiel in die Tiefe und Tempowechsel erkenne ich nur ganz selten. Wir spielen zu häufig unpräzisen Schlafwagenfußball, der jedem einigermaßen organisierten Gegner bestens in seine Abwehrstrategie spielt. Bei aller Freude, dass wir in der Defensive ein wenig stabiler als letztes Jahr stehen, hält sich meine Begeisterung leider noch in Grenzen. Ich hatte gestern im Stadion den Eindruck, dass es einigen so geht.
 
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