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Thema: Hertha BSC Berlin

  1. #41
    Trainer der 1. Mannschaft Avatar von Hannes
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    Konsequent, den Weg nun komplett ohne Klinsmann zu gehen. Für mich wurde Klinsmann schon immer überschätzt und mit seinem Abgang hat er sich selbst keinen Gefallen getan.
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  2. #42
    Co-Trainer Avatar von Lattenknalla2
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    Der Bäckerjunge aus Stuttgart war schon was ganz spezielles; stand vor Jahren mit Kollegen, berufliche Termine in Stuttgart, Hotel im Stadtteil Botnang, nach einem feuchtfröhlichen Kneipenbesuch, mit einem Tresen voller Boxsportfans (!), um elf Uhr nachts unverhofft vor einer "Bäckerei Klinsmann", einem schönen Geschäft in altdeutschem Handwerkerstil, da, wo der Opa Bäckermeister war und auch der Sohn und der Enkel ebenfalls.

    Der flinke strohblonde Jürgen aber machte seinen eigenen Weg, vom Backofen über die Stuckis und den VfB in den bezahlten Sport, er wurde zum besten Knipser des Landes und 1990 unter dem Kaiser Weltmeister, neben Rudi Völler, Andi Brehme, Auge Augentaler, Lodda Matthäus, seinem schwäbischen Landsmann Buchwald, dem hochtourigen Kokser aus Mannheim, dem schlacksigen Berthold und wie sie alle hießen.

    Dann war er in Italien, in Monaco, in England, kam zum FCB, trat in die Reklametonne und heiratete anschließend in Kalifornien ein, eine "Sinoamerikanerin", mit chinesischen Wurzeln, dort drüben, bei den Sunshine-Menschen, die immer surfen und immer gut aussehen. Der Sohn Jonathan (nicht Noah, wie bei Beckers) spielte erst Basketball, wurde dann Profi-Torwart in der Sportart seines Vaters, just in Berlin bei Hertha, der tanzte dort nur einen Sommer. Dann folgte "The Diver", sein Vater, ihm nach Berlin, ein Investor wollte sich mit einem ehemaligen Bundestrainer schmücken, der dazu Verursacher eines "Sommermärchens" im Jahr 2006 war.

    Heute wurde in der Hauptstadt offiziell das Tischtuch zerschnitten, auch mit dem Aufsichtsratsposten ist Schluß, Berlin adéle" - wie der Schwoob grüßt; womöglich wird er mit dem Bundes-Jogi, seinem 2006er Assistenten, in dessen Berliner Bleibe das plötzliche Ende "mit einem Gläsle Trollinger" begiessen. Eine weitere Episode im bewegten Leben des Jürgen Klinsmann, ehemals "Bäckerjunge" aus Botnang.
    Geändert von Lattenknalla2 (13.02.20 um 23:19 Uhr)
    "Die TuS wird oft im Wasser stehn, aber niemals untergehn!"
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  3. #43

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    Würde mich wundern, wenn der in der deutschen Fussballszene noch ein Bein auf den Boden bekommt. Der ist verbrannt. Wurde als Trainer aber immer ein wenig überschätzt, der Dampfplauderer.

  4. #44

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    Erinnert mich mit seinen Ansichten und Kompetenz-Alleinentscheidungen an Tuchel in Dortmund.

  5. #45
    Co-Trainer Avatar von Lattenknalla2
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    Wenn man sich hier

    https://www.kicker.de/769405/artikel

    die Rücktrittserklärung von Klinsmann in Berlin ansieht, muß man sagen: naiv oder link, denn daß er nach seinem Turbo-Rücktritt - ohne jede Rücksicht auf seine Mitwelt - irgendwo bei Hertha würde weitermachen dürfen, wie sein Text nahelegt, das kann er doch nicht im Ernst geglaubt haben.

    Das ist dann für "den Jürgen" wohl Ende Gelände in Sachen Bundesliga, eher Marke "Kurzschluß", jedenfalls für einen Businessman seines reifen Alters und seiner Erfahrung kein vernünftiges Handeln.
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  6. #46
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    Man muß den Klinis nicht mögen, man kann auch seine Berliner Aktivitäten für daneben halten, aber wenn das, was der Kicker skizziert, von ihm ist, dann hat er doch allerhand Durchblick, jedenfalls dürfte es sich bei Hertha genau so verhalten, wie er schreibt - Filz und Mißwirtschaft, so wie im Rest der "Hauptstadt", diesem unsäglichen Moloch, einem den Steuerzahler im übrigen Bundesgebiet aussaugenden, nervenden Subventionsfaß ohne Boden:

    https://www.kicker.de/770701/artikel...se_von_preetz_
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  7. #47

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    Das ist einfach nur schäbig von Klinsmann, das in der Form zu lancieren und zeigt einfach nur, was für ein linker Vogel das ist. Damit dürfte aber eine Zukunft in der Bundesliga endgültig und zum Glück ausgeschlossen sein.

  8. #48
    Trainer der 1. Mannschaft Avatar von Hannes
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    Ich frage mich zunächst einmal, wie die Medien (Sport Bild ) an die Unterlagen gekommen sind und wer sie lanciert hat.

    Klar sollte aber auch sein, dass sich Klinsmann total überschätzt und nur verbrannte Erde zurück lässt. Ob Klinsmann oder der Verein im Recht ist, ist zumindest aktuell nebensächlich. Der Schaden für den Verein ist unglaublich hoch und Spuren werden bleiben - für Verein und Trainer.
    Freibiergesicht

  9. #49
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    Berlin mag alles mögliche sein, meinetwegen sogar "arm, aber sexy", doch eines war es nie und wird es auch nicht mehr: ein Hotspot für großen Fußball, dafür reicht es einfach nicht. Herthafussi läuft in der Millionenmetropole so beiher, und ein wachsender Teil der dortigen Bevölkerung hat zum Fußball an sich ebenso wenig eine Beziehung wie zu "Hertha". RedBull hat eine Stadt gewonnen, und das urige Union strahlt schon heute mehr aus als dieser blassierte Preetz-Erbhof Hertha. Der Windhorst hat sich für sein "Projekt" die falsche Stadt ausgesucht, es wird ein großes Verlust-Invest, würde drauf wetten.
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