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Die aktuelle Situation der TuS Koblenz

Hört sich ja toll an, was Baumgart sagt, aber Fußball ist ein Ergebnissport! Tolle Sprintwette, Laufleistung, xG Statistik - das Endergebnis zählt!
Natürlich ist Fußball ein Ergebnissport. Kernaussage von Baumart ist aber doch, dass seiner Mannschaft nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen und diese nur dann Erfolg haben kann, wenn in erster Linie ehrliche Arbeit in Form von Mentalität/Lauf- und Einsatzbereitschaft abgeliefert wird.
 
Alles o.k., aber ungemein wichtig wäre es, in der besserwisserischen Rückschau, gewesen, den famosen Schnapper Zadach schon von Spiel 1 an zwischen den Pfosten gehabt zu haben und den Sportskamerad Sabani ebenso.

Klar wäre das besser gewesen. Und das wissen und wussten wahrscheinlich auch alle Verantwortlichen schon vor dem 1. Spieltag.
Aber was mir bei der Beurteilung hier immer wieder etwas zu kurz kommt ist, dass gerade die beiden genannten Spieler Anfang der Saison wahrscheinlich einfach nicht zu den Konditionen zu haben waren, die wir ihnen bieten konnten.
Zadach hat heute im Podcast sehr deutlich gemacht, dass die Entscheidung pro TuS erst gefallen ist, als er auf die finanzielle Unterstützung der Eltern bauen konnte.
 
Kurz noch zum drolligen SB - der hat das Unionsproblem: sein Rezept ist dechiffriert. Die Gegner wissen, was zu tun ist.
 
Klar wäre das besser gewesen. Und das wissen und wussten wahrscheinlich auch alle Verantwortlichen schon vor dem 1. Spieltag.
Aber was mir bei der Beurteilung hier immer wieder etwas zu kurz kommt ist, dass gerade die beiden genannten Spieler Anfang der Saison wahrscheinlich einfach nicht zu den Konditionen zu haben waren, die wir ihnen bieten konnten.
Zadach hat heute im Podcast sehr deutlich gemacht, dass die Entscheidung pro TuS erst gefallen ist, als er auf die finanzielle Unterstützung der Eltern bauen konnte.
Erinnert mich an einen Satz eines befreundeten Spielervaters: " Von irgendwas müssen die Kerle ja auch leben." Vermittlung von Arbeit, Ausbildungsplatz, Schulplatz, Freunde, Freundin sind evt. Beweggründe um in Koblenz aufzuschlagen. Finanzielle Unterstützung aus dem Elternhaus heraus eine tolle Sache. Freikarten und kostenlose Mitgliedschaft dafür ;).
 
Offtopic: Das ist in sehr vielen Sportarten so, wo ohne den Support von Eltern, Geschwistern und weiterer Verwandtschaft vieles eben nicht drin wäre.
Deshalb sollte man die Medailljen auch den Eltern symbolisch um den Hals hängen: unser Bundesheini im Berliner Schloß Karl Lotterburg sollte denen das silberne Lorbeerblatt verleihen, nicht nur den Athleten und Athletinnen.

:1:kaffee
 
Am 14.Dezember 2017 habe ich das hier geschrieben. Und heute kopiere ich es einfach noch mal hier rein.

Das Jahr geht zu Ende. Wieder mal ein Jahr mit der TuS Koblenz. Wieder mal Abstiegskampf, wieder mal Angst vor der Insolvenz, alles wie gehabt.
Mann, was haben wir wieder gemeckert. Scheiß Stürmer, warum macht der das Ding nicht rein? Der kann ja gar nichts. Scheiß Mittelfeldspieler, der kann noch nicht mal einen Pass über 5m an den Mann bringen. Scheiß Abwehrspieler, der verliert jeden Zweikampf. Scheiß Torwart, und auch noch aus Trier. Scheiß Vorstand, immer noch dieses Sterben auf Raten. Scheiß Sponsoren, wat nervt der Linnig schon wieder rum? Scheiß Trainer, ist Sander noch der richtige Mann? Scheiß DFB, scheiß Stadt, scheiß Verband, scheiße, scheiße, scheiße, alles scheiße! Was mache ich hier überhaupt?

Und? So ist das eben bei der TuS.

Seid ehrlich: wir sind doch nie zufrieden und meckern ist die klassische Abwehrreaktion eines Fußballfans.
🙂
Soll nicht heißen, dass man alles hinnehmen muss, niemals. Aber hey, niemand hat euch gezwungen euch diesem Verein hinzugeben. Aber ihr habt es gemacht. Und warum? Weil es doch alles gar nicht so scheiße ist. Weil ihr tief in euch drin doch noch die Hoffnung habt, dass wir irgendwann mal wieder mehr jubeln, als meckern. Weil es euch Spaß macht mit euren Freunden zur TuS zu gehen. Weil es einfach nicht stimmt, dass alles scheiße ist.

Es war mal wieder ein Jahr mit der TuS Koblenz und es war genauso geil und scheiße zugleich wie immer. Seit Jahren und Jahrzehnten fahren wir mit der TuS durch die Ortschaften und häufig sind wir unzufrieden und wütend. Wieder so eine unnötige Niederlage, wieder so eine ätzende Saison, schon wieder ein vergeudeter Familiensamstag, weil man auswärts auf den Sack bekommen hat. Schon wieder Plörre statt richtigem Bier, schon wieder nasskaltes Scheißwetter.
Und? Beim nächsten Mal sind wir dann halt wieder da. So ist es eben. Jeder, der schon Jahre mit dabei ist, will doch auch gar nichts mehr ändern. Ansonsten hätten wir es doch schon längst getan.
Die TuS gehört zu unserem Leben, egal wo wir spielen und egal wie wir spielen. Dafür muss man nicht immer dabei sein. Mindestens das Ergebnis schaut man sich doch immer an, weil es einem nicht egal ist, wie es mit der TuS steht. Ein Teil unseres Lebens ist die Turn- und Spielvereinigung. Ein wichtiger Teil.


In dem Sinne. Ich denke, dass wir alle ganz zufrieden sein können mit der aktuellen Situation. Es geht immer besser. Aber vergesst nicht, wo wir vor ein, zwei, drei Jahren waren. Also seht es relativ und gönnt euch ein paar Wochen ohne Meckern. :)
 
Erinnert mich an einen Satz eines befreundeten Spielervaters: " Von irgendwas müssen die Kerle ja auch leben." Vermittlung von Arbeit, Ausbildungsplatz, Schulplatz, Freunde, Freundin sind evt. Beweggründe um in Koblenz aufzuschlagen. Finanzielle Unterstützung aus dem Elternhaus heraus eine tolle Sache. Freikarten und kostenlose Mitgliedschaft dafür ;).
Inzwischen dürfte das hinfällig sein, da Zadach eine feste Arbeitsstelle hat.
 
Netter Artikel zur Situation unserer TuS heute in der RZ. Nichts wirklich neues ist zu erfahren, aber immerhin schön zu lesen :

Michael Stahl: Für uns ist jedes Spiel ein Finale – Kann TuS Koblenz das Unmögliche doch noch möglich machen?

Konzentriert, aufgeräumt, bescheiden und dennoch angriffslustig – bei Fußball-Regionalligist TuS Koblenz ist man zum Jahresbeginn um eine positive Stimmung bemüht. Und bringt diese auch glaubhaft rüber.

Quelle und weiterlesen (nur mit Abo) hier:

 
Im Kern sagt MS, dass es nicht zielführend sein kann, auf die Tabelle und den Abstand zum rettenden fünft- oder sechstletzten Platz zu starren. Man sollte jedes Spiel und vor allem das Pokalspiel in Trier wie ein Finale angehen. Zwei Offensive sind neu dazugekommen, man hält die Augen offen, doch im Grunde ist der Kader komplett für den Rückrundenrest. Die kommenden Spiele sollen so gestaltet werden, wie es für jeden von Gewinn sein kann: man kann sich für künftige Aufgaben empfehlen, sei es bei der TuS, sei es anderwärts. Das muß Motivation genug sein, und würde es tatsächlich noch zur Rettung der Regio reichen, käme das einer großen Sensation gleich, denn die Wahrscheinlichkeit ist gering. Der Akzent liegt auf beidem: Liga und Pokal, es ist noch zu früh, eines von beiden vorziehen zu wollen. Die Truppe ist voll an Bord, hat den Aku wieder aufläden können, Blessuren sind ausgeheilt, der Blick geht nach vorn.
 
Nette Zusammenfassung des netten Artikels, Latte :zwink:

Aber, wie schon gesagt, in Grunde genommen nichts wirklich Neues vor allem für unsere regelmäßigen Podcast-Hörer.
 
Ist mal wieder ein Armutszeugnis für die hiesige Wirtschaft, dass sich kein Unternehmen findet, oder meinetwegen ein "privater" Gönner, der mal ein paar Tausender raustut, damit wir ein Trainingslager im Süden hinbekämen. Trainer hat es im Podcast angesprochen, dass wir unseren Spielern, immerhin in der neben West stärksten Regio des Landes, solche winterlichen Negativ-Bedingungen anbieten müssen, das könnte einen auf die Palme bringen.

Oder derzeit auf den Schneemann, wenn der Traufenhöhe erreichen täte. Und MS ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass das auch nicht mehr lange "gut gehen" wird. Denn irgendwann werden alle es leid, seit Jahrzehnten gegen Windmühlenflügel ankämpfen zu müssen. Oder genauer: sich mit denen messen zu sollen, die vielfach besser aufgestellt sind. Kann allen Beteiligten nur wünschen, daß es nicht erst zehn Jahre Bezirksliga für alle Ambitionierten braucht, um bei den für die Umfeld-Bedingungen Zuständigen die Erkenntnis der Misere und den aktiven Verbesserungswillen zu stärken. Wenn nicht, könnte es schon in absehbarer Zeit zu spät sein, denn Traditions-Abrisse bedeuten zumeist Totalverlust, man sollte es nicht darauf ankommen lassen.

Es ist bezüglich der Rahmenbedingungen für unseren ambitionierten Sport in KO schon 5 nach 12.
 
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